Geschichte

Väter der sozialen Marktwirtschaft

Franz Böhm (1895 – 1977)

Franz Böhm wurde am 16. Februar 1895 in Konstanz geboren, wo sein gleichnamiger Vater als Staatsanwalt tätig war. Ende der 90er Jahre zog die Familie nach Karlsruhe, da Franz Böhm senior dort eine Stelle als Hochschulreferent im Badischen Kultusministerium annahm, bevor er 1911 zum Großherzoglichen Minister des Kultus und Unterrichts ernannt wurde, ein Amt, das er bis zu seinem Tod 1915 ausübte.

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Ludwig Erhard (1897 – 1977)

Ludwig Erhard wurde am 15. September 1949 im Alter von 53 Jahren zum ersten Wirtschaftsminister der Bundesrepublik Deutschland ernannt. Der Weg zu diesem Amt, in dem Erhard zur Symbolfigur für den wirtschaftlichen Erfolg Nachkriegsdeutschlands wurde, verlief aber alles andere als gradlinig. Erhard wurde am 4. Februar 1897 im fränkischen Fürth als zweites von vier Kindern geboren. Seine Eltern, Wilhelm und Augusta, betrieben ein Wäsche- und Ausstattungsgeschäft. Nach einer kaufmännischen Lehre meldete sich Erhard 1916 freiwillig zum Kriegsdienst. 

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Walter Eucken (1891 – 1950)

Eucken wurde in Jena als Sohn des Philosophen und Literaturnobelpreisträgers Rudolf Eucken geboren. Die Ideen des Vaters, dessen „noologische Methode“ (als Vorläufer einer phänomenologischen Vorgehensweise) und die Lehre eines „ethischen Aktivismus“, prägten Eucken und wirkten auf die spätere Lehre des Ökonomen.

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Alfred Müller-Armack (1901 – 1978)

Alfred Müller-Armack, geboren am 28. Juni 1901 in Essen, war Sohn des Kruppschen Betriebsleiters Hermann Müller und seiner Ehefrau geb. Armack. Nach dem Abitur studierte er an den Universitäten Gießen, Freiburg, München und Köln Nationalökonomie und Philosophie. 1923 wurde er mit einer Dissertation über „Das Krisenproblem in der theoretischen Sozialökonomik“ an der Kölner Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät promoviert. 

Wilhelm Röpke (1899 – 1966)

Wilhelm Röpke wurde am 10. Oktober 1899 im bäuerlichen Schwarmstedt bei Hannover geboren. Er starb am 12. Februar 1966 in Cologny-Genf in der Schweiz. Vor allem mit seiner Trilogie „Die Gesellschaftskrisis der Gegenwart“ (1942), „Civitas Humana“ (1944) und „Internationale Ordnung“ (1945) beeinflusste er über mehrere Jahrzehnte die (inter)nationale wirtschafts- und gesellschaftspolitische Diskussion und insbesondere die deutschen Nachkriegspolitiker, unter ihnen Ludwig Erhard, nachhaltig.

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Alexander Rüstow (1885 – 1963)

Alexander Rüstow, geboren am 8. April 1885 in Wiesbaden, gestorben am 30. Juni 1963 in Heidelberg, studierte Mathematik, Physik, Philosophie, Volkswirtschaftslehre und Psychologie in Göttingen, München und Berlin. Nach der Promotion in Erlangen 1908 war er wissenschaftlicher Abteilungsleiter im Verlagswesen (1908-1911). Seine Vorbereitung auf eine Habilitation über Parmenides wurde durch die Einberufung zum Kriegsdienst (1914-1918) vereitelt. 

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